Bindeschritte - Heggeli Fliege
Materialliste:
Haken: Entweder schwarze Lachs Einzel- oder Doppelhaken Gr. 8-12. Für Meerforellen und Forellen-fliegen auch brünierte Doppel- und Einzelhaken in den Gr. 8-16.
Schwanz: Schwarz/orange Tippetfedern vom Kragen des Goldfasans.
Rippung: UNI Soft wire silber
Körper: UNI Flaches Silbertinsel
Hechel: schwarz
Flügel: Bronze Mallard (Stockente)
Faden: Schwarz
Viel Spass beim Binden
Hartmut Kloss
BINDEWEISE:
Der Schwanz aus Gold Fasan Tippet Feder wird vorbereitet, indem der seitliche Flaum abgezogen wird und in der Mitte der Kiel entfernt wird.
Der Schwanz wird in der Höhe des Hakenbogens eingebunden. Der Überstand wird als Unterkörper verwendet. (Bis zur Stelle, wo der Haken doppelschenklig wird)
Der Rippungsdraht wird hinten am Schenkel angelegt und am Schwänzchen eingebunden.
Mit dem Faden bis kurz vor das Öhr und dort den Flachtinsel einbinden.
Den Flachtinsel und zurück und wieder vorwärts winden. Es ist nicht einfach, einen ebenen Körper aus Flachtinsel zu schaffen. Wichtig ist, dass der Unterkörper gut vorbereitet wurde.
Nun wird der Rippungsdraht in 5 Windungen nach vorn geführt und abgebunden
Die Hechel wird vorbereitet, damit sie an der Spitze eingebunden werden kann. Glänzende Seite zum Binder zeigend.
Hechel einbinden und 4-5 Mal winden. Während des Windes die Fibern mit nassen Fingern zurückziehen. 
Die gewundene Hechel steht im 45 Grad Winkel ab und die Fibern werden nach aussen länger. 
Für den Flügel braucht man einen rechten und einen linken Stockentenflügel. 
Vorbereiteter Flügel bestehend aus 1 rechten und 1 linken Segment. 
Flügel abmessen. 
Flügel eingebunden. Es ist sehr wichtig, dass man zuerst eine lose Schlaufe legt und bei der zweiten Umdrehung Zug nach oben ausübt. Dadurch verrutscht der Flügel nicht seitlich und wird symetrisch eingebunden.
So sieht die fertige Fliege aus. Der Kopf muss noch lackiert werden
Alternativ kann ein Flügel aus einem Segment eingebunden werden. Das Segment muss 3 mal
so breit sein, wie der Flügel. Nun wird 1/3 der gänzenden Seite nach innen gefaltet. Dasselbe
macht man von der anderen Seite, sodass man die endgültige Breite erreicht und beide Seiten
nach aussen glänzend sind. Das Einbinden erfolgt auf diesselbe Art und Weise.
Vorteil zur klassischen Methode. Man kann sich mit nur einem Flügel., oder auch schlechtererQualtität behelfen.
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